s&G-Jahrbuch 2025

78 S&G Hand-Express Ausgabe 37/25: Umwelt & Technik Mit Honigbienen auf der Spur von Agrargiften pg. Die Freie Universität Berlin befasste sich 2023 mit einem Forschungsprojekt, in dem man mit Hilfe von Honigbienen auf die Spur von Agrargiften ging. Wenn es um das Finden von Futter geht, legen sich die kleinen Insekten so richtig ins Zeug. Sie beginnen emsig im Kreis zu laufen und heftig mit den Flügeln zu vibrieren. Mit diesem sogenannten Schwänzeltanz zeigen sie sich gegenseitig an, wo es gute Nahrungsquellen gibt. Gerade mit diesem Tanz der Bienen befasste sich das Projekt der Universität. Hochmoderne Messtechnik machte es möglich, die Tanzkommunikation der Bienen „live“ aufzuzeichnen und zu analysieren. Bisher war recht wenig über das Ausmaß von Pestizidbelastungen und die Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen bekannt, da die nötigen Laboranalysen zu teuer gewesen wären. Bienen ändern ihr Verhalten nach dem Kontakt mit Pestiziden – schon Kleinstmengen von wenigen Nanogramm führen dazu, dass sie die Orientierung verlieren und nicht mehr nach Hause finden. Dieses Verhalten fassten die Forscher unter dem Begriff „InsektenAlzheimer“ zusammen. Wird nun ein bestimmter Bereich in der Umgebung des Bienenstocks von den Bienen in ihrem Tanz nicht mehr erwähnt, kann man davon ausgehen, dass dieser Bereich mit Pestiziden belastet ist. Die durchschnittliche Lebenszeit von Sommerbienen beträgt 35 Tage. Schon diese kurze Lebenszeit zeigt auf, welch großen Einfluss Pestizide auf die Gesundheit von Bienen haben. Wir werden wesentlich länger diesen Giften ausgesetzt. Sollte da nicht längst ein Umdenken im Umgang mit diesen Stoffen einsetzen, damit Alzheimer bei Menschen nicht zu einem Massenphänomen wird? [4] Mehr als 25.000 Studien werden nicht beachtet cam. Wir sind zunehmend mit künstlicher elektromagnetischer Strahlung gesättigt. Obwohl gesundheitliche Schäden bei Mensch, Tier und Pflanzenwelt kaum mehr zu übersehen sind, hinkt das öffentliche Bewusstsein beim Thema „Mobilfunk“ weit hinterher. Seit Jahrzehnten warnen unabhängige Forscher vor den Gefahren elektromagnetischer Felder (EMF) und mehr als 25.000 Studien belegen dies. Erkrankungen wie abnehmende Fruchtbarkeit, zunehmende Angstzustände und Depressionen, chronische Müdigkeit, Schlaflosigkeit, früher einsetzende Demenz und unerklärliche Herz-Kreislauf-Symptome sind einige der möglichen Folgen. Die heute geltenden Definitionen für die Grenzwerte basieren auf einem veralteten Modell. Funkende Geräte, die das Gewebe eines Menschen unter einem bestimmten Wert aufheizen, gelten als sicher. Zudem summiert sich die Strahlenbelastung. Telefon, WLAN-Router, zahllose Bluetooth-Geräte und die Smart Meter, auch die der Nachbarn, sind zu einer allgegenwärtigen Dauerbestrahlung geworden. Ziel der fünften Mobilfunkgeneration (5G) war es keineswegs, die menschliche Kommunikation zu verbessern, sondern das „Internet der Dinge“ zu betreiben: ein System aus miteinander verbundenen Maschinen, Überwachungssystemen und autonomer Infrastruktur. Schnelleres Streaming für Menschen ist nur der Marketingaufhänger. Die Strahlenbelastung ist durch persönliches Handeln jedoch reduzierbar: Nutzen Sie wo immer möglich kabelgebundene Netzwerkverbindungen, schaffen Sie sich Freiräume und Erholungszeiten: Besonders nachts das WLAN ausschalten … und verbringen Sie Zeit in der Natur. [5] Schlusspunkt ● Säge nicht an dem Ast, auf dem du sitzt, besagt ein altes Sprichwort. Das lässt sich auf so manchen Eingriff anwenden, den wir in der Natur vornehmen. Gerade mit den Agrargiften, dem Mobilfunk und dem Einsatz von Windkraftanlagen schaden wir den Bienen und damit uns selbst, weil die Bestäubung der Pflanzen beeinträchtigt wird, woraus letztlich eine schlechtere Ernte resultiert. Diese Techniken schaden uns nicht nur indirekt durch die Beeinträchtigung der Bienen. Deshalb sollten wir besonnener mit unserer Umwelt umgehen und nicht den Ast absägen, auf dem wir selbst sitzen. Die Redaktion (pg.) Quellen: [4] https://mint-zirkel.de/2023/05/umweltspaeher-als-fruehwarnsystemfuer-gefaehrdete-bienen/ | https://www.bienenjournal.de/ imkerpraxis/fachberichte/wie-lange-leben-bienen/ [5] https://www.wch-germany.de/wp-content/uploads/2025/ 05/Trozzi_Artikel_5G_2025_4.01.pdf [6] https://www.youtube.com/watch?v=QnAnw7nuXlY| https://transition-news.org/bill-gates-investiert-40-millionen-dollarin‐start‐up‐firma‐die‐co₂‐im Das neue Gold der Klimaagenda – „CO₂ Abscheidung“ mag. Bill Gates investiert 40 Millionen Dollar in die Start-up-Firma, DeepSky, die CO₂ im industriellen Maßstab aus der Luft entfernen will, um es anschließend unter der Erde zu vergraben. Dazu wird Luft angesaugt, um sie dann durch ein festes oder flüssiges Sorptionsmittel strömen zu lassen, damit das CO₂ extrahiert werden kann. Die Chemikalien binden das CO₂. Danach wird dieses Sorptionsmittel erhitzt und das CO₂ entfernt. In einer weiteren Anlage wird es dann zu einer Flüssigkeit komprimiert, die Wissenschaftler als „superkritisch“ bezeichnen. Diese superkritische Flüssigkeit wird abschließend in etwa drei Kilometer tiefen Bohrlöchern gespeichert. Der Bau von kommerziellen Anlagen findet zunächst in der Provinz Alberta statt, soll dann in Kanada und später weltweit ausgeweitet werden. Bill Gates’ Unternehmen Breakthrough Energy, sowie deren Mitglieder wie Michael Bloomberg, George Soros, Richard Branson, Jack Ma oder Mark Zuckerberg investieren „philanthropische“ Mittel für solche angeblich „nachhaltigen“ Projekte. Der Angriff auf das Leben zielt scheinbar jetzt nicht mehr wie bisher direkt auf die Lebensmittel, sondern auf den Entzug der notwendigen Beschaffenheit der Luft ab. CO₂ wird benötigt für den Prozess der Photosynthese und somit für das Pflanzenwachstum und die Sauerstoffproduktion. Welch ungeheure Macht, Abhängigkeit und Profit entstehen durch das Rationieren der Lebensgrundlage und des Allgemeinguts CO₂?[6]

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