s&G-Jahrbuch 2025

57 Stimme Gegenstimme Nicht gläserne Bürger - gläserne Medien, Politiker, Finanzmogule brauchen wir! Weltgeschehen unter der Volkslupe S&G Klarheit durch intelligente Analytiker Weniggehörtes - vom Volk fürs Volk! frei und unentgeltlich Inspirierend S&G DIE VÖLKER HABEN EIN RECHT AUF STIMME UND GEGENSTIMME Medienmüde?Dann Informationen von ... www.KLAGEMAUER.TV Jeden Abend ab 19.45 Uhr 28. Juni 2025 jtb. Eine DAK-Studie von 2020 stellte fest, dass während des Corona-Lockdowns die durchschnittliche tägliche Nutzungszeit von Computerspielen bei Kindern und Jugendlichen um 75 % anstieg. Beim sog. pathologischen Computerspielverhalten, der Computerspielabhängigkeit, steht das Spielen so stark im Vordergrund, dass alle Lebensbereiche wie soziale Beziehungen und Gesundheit komplett vernachlässigt werden. Die meisten Spiele-Apps seien „auf nahezu endlose Nutzung“ ausgelegt. Dieser exzessive Medienkonsum schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Familienleben und Schulerfolg. Kinder und junge Erwachsene isolieren sich vollständig und bewegen sich kaum. Um Essens- oder Toilettenpausen zu vermeiden, legen sich Betroffene sogar einen Katheter oder platzieren einen Eimer am Spieltisch. Wer versucht den Konsum einzuschränken, bekommt Entzugserscheinungen. Der Mediziner und Mitbegründer des Fachverbandes Medienabhängigkeit, Bert te Wildt, berichtet von aggressiven Wutausbrüchen bis hin zu Suiziddrohungen, wenn Betroffene ihre „mediale Droge“ nicht konsumieren dürfen. Wir stehen in der Verantwortung, unsere Kinder zu schützen und sie vor einer Abhängigkeit zu bewahren, andernfalls ist die Gefahr groß, dass wir ganze Generationen verlieren. Schlussendlich müssen auch die „Dealer“ (also die gesamte Gaming-Branche) zur Verantwortung gezogen werden, zumal sie mit der „digitalen Droge“ Computerspiel eine Menge Geld verdient haben. [1] INTRO „Wir brauchen nicht mehr zu Fuß zu gehen, nicht mehr Landschaften erwandern, die Tiere nicht mehr erfahren, den Menschen nicht mehr erleben. Alles kommt zu uns! Die Welt kommt zu uns, in Programmen zugeschnitten und verpackt, für jede Tages- und Nachtzeit präpariert, auf Bildschirmgröße zugeschnitten, verengt, gequetscht, zusammengestaucht.“ (GüntherAnders) Die digitale Welt, mit der schon Kinder in der Kita und in der 1. Klasse konfrontiert werden, ist eine irreführende Welt. Die Bildungspolitik jedoch fördert genau diese falschen Ideale mit der alarmierenden Folge: Immer mehr Heranwachsende zeigen Symptome einer Spielsucht, verbringen täglich viele Stunden in virtuellen Welten und verlieren dabei den Bezug zur realen Umwelt, zur Schule, zu Freunden – und oft auch zu sich selbst. Quellen: [1] www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/studie-mediensucht-2020_12652#rtf-anchor-corona-lockdown-drastischer-anstieg-von-gamingzeiten-undinternetnutzung | www.deutschlandfunkkultur.de/suchtfaktor-computerspiel-faszination-mit-nebenwirkungen-100.html [2] www.kla.tv/37673 | www.epochtimes.de/gesellschaft/lebensgefaehrliche-mutproben-auf-tiktok-das-sollten-eltern-ueber-die-aktuellen-trends-wissen-a4746309.html | www.nius.de/kommentar/news/millionen-fuer-computerspiel-branche-wenn-der-staat-kreativitaet-foerdert-bekommt-er-ideologie/042cda6a-82f3-4992-88df-b90d0f20a718 [3] www.epochtimes.de/gesellschaft/bildung/die-kinder-der-tech-elite-sollen-moeglichst-ohne-technik-lernen-a4908016.html | www.kla.tv/37673 Digitalsucht Wie Social Media unsere Kinder in den Abgrund zieht ldr. Soziale Netzwerke wie TikTok und Instagram sind längst Teil des Alltags junger Menschen – doch ihr Einfluss ist alarmierend. Die „Kreativität“ der Nutzer kennt dabei leider keine Grenzen: Immer häufiger führen sogenannte „Challenges“, wie die Blackout-Challenge oder der „Blaue Wal“, zu schweren Unfällen oder sogar Todesfällen bei Kindern und Jugendlichen. Studien zeigen zudem eine drastische Zunahme von Selbstverletzungen, insbesondere bei jungen Mädchen, die sich mit idealisierten Influencern vergleichen. Hier einige Beispiele: Löffelweise Zimt schlucken – kann zu Erstickung und Lungenentzündung führen; Bonesmashing – bewusstes Zertrümmern von Knochen für markantere Gesichtszüge; Chroming – das Einatmen giftiger Substanzen mit hohem Vergiftungsrisiko etc. Plattformen fördern durch ihre Algorithmen extreme Inhalte und belohnen riskantes Verhalten mit Likes und Reichweite. Während die großen Tech-Konzerne Milliarden mit dieser Abhängigkeit verdienen, schützen sie ihre eigenen Kinder bewusst vor diesen Plattformen – eine erschreckende Doppelmoral. Auch Politik und Medien sind sich der Gefahren bewusst, doch anstelle dagegen vorzugehen fördern sie diese auch noch mit staatlichen Mitteln, indem sie z.B. unsinnige Games zu Kulturgütern ernennen. [2] Keine Digitalisierung für Kinder der Tech-Elite, warum wohl? abu. Im kalifornischen Silicon Valley, wo die milliardenschwere Tech-Industrie und viele der Big Player wie Apple, Google, Amazon, Facebook und Co. sitzen, wird der Nachwuchs bewusst auf Schulen geschickt, in denen Tafel, Stift und Papier anstelle von Tablet und ChatGPT genutzt werden. „Die Idee, dass eine App auf einem iPad meinen Kindern besser Lesen oder Arithmetik lehren kann, ist lächerlich“, heißt es von Alan Eagle, Ex-Kommunikationsmanager bei Google. Apple-Gründer Steve Jobs hatte einmal eingeräumt, dass seine Kinder das damals herausgebrachte iPad nicht verwenden durften. Bill Gates’ Kinder durften bis zum Alter von 14 auch keine Handys besitzen und danach wurde die Nutzung reglementiert, erwähnte der Microsoft-Gründer in einem Interview. Interessanterweise sind sowohl Microsoft als auch Apple im Bildungsbereich tätig. Beide wollen Kinder in den Schulen dabei unterstützen, sich auf eine Zukunft in einer digitalisierten Welt vorzubereiten. Die TechElite hält ihre eigenen Kinder also bewusst von digitalen Medien und mobiler Technik fern, unterbreitet aber staatlichen Schulen mehr und mehr digitale Technologie – weil sie genau wissen, dass dieser exzessive Medienkonsum nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Familienleben und Schulerfolg schadet! [3] „Die digitale Schule ist ein neoliberaler Fehlschlag: Statt Bildung geht es um technologische Aufrüstung – auf Kosten von Menschlichkeit und Beziehung.“ Ralf Lankau (Medienwissenschaftler) „Social Media sind kein Werkzeug für Bildung, sondern ein Geschäftsmodell, das auf Sucht, Werbung und emotionaler Manipulation basiert.“ Shoshana Zuboff (US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin) ~ Ausgabe 27/2025 ~ GEFÄHRLICHEREINFLUSS DERDIGITALISIERUNG Die Redaktion (batuj.)

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