48 S&G Hand-Express Ausgabe 22/25: Technik & Wissenschaft Schlusspunkt ● Machen Sie es wie die Aktivistin Kat Saari, bekannt als Mellow Kat. Sie sagt: „Bringen Sie ihre Bedenken direkt zu der Person, die für die Schäden verantwortlich ist. Es ist Zeit, sie wissen zu lassen, dass wir zuschauen. Wir sind besorgt und wir wollen, dass sie aufhören“. Kat Saari verfolgt schon seit langem Wolkensaatflüge. Eines Tages fuhr sie zum Flughafen und stellte einen Piloten zur Rede, der gerade von seinem Einsatz zurückkehrte. Mellow Kat berichtete ihm, dass sie 20 Regenwasserproben im Labor untersuchen ließ. Diese wiesen erschreckend hohe Werte von verschiedenen Schadstoffen wie Aluminium, Barium, Strontium und vielen weiteren auf. Sie sagte: „[...] Ich möchte, dass Sie es wissen: Sie tragen dazu bei, dass Schwermetalle in unserer Luft und in unseren Böden verteilt werden. Wir atmen sie ein, wir trinken sie, wir essen sie. […] Es reicht. Wir hatten Überschwemmungen, wir hatten Wetterchaos. Es ist eine Katastrophe. […] Ich habe ein Kind, das neurologisch schwere Probleme davongetragen hat. Mir liegt das alles schwer am Herzen, was Sie unseren Körpern angetan haben.“ Mellow Kat ermutigt jeden, das Gleiche zu tun. [9] Die Redaktion (hm.) Deutscher Wetterdienst belügt gezielt die Bevölkerung nis. Laut dem Deutschem Wetterdienst (DWD) war der Winter 2024/2025 in Deutschland viel zu warm. Der DWD schreibt in einer Pressemitteilung: „Das Temperaturmittel lag im letzten Winter mit 2,1 Grad Celsius um 1,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.“ Der Deutsche Wetterdienst verwendet jedoch einen längst überholten, besonders kalten Vergleichszeitraum und verschweigt dabei, dass dies schon seit Jahren nicht mehr die international gültige Referenzperiode ist. Stattdessen wird üblicherweise der Zeitraum von 1991 bis 2020 verwendet. Was die Behörde ganz „vergisst“: Dieser Winter war um volle zwei Grad kälter als der letzte. Er war 0,6 Grad kälter als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre und 0,1 Grad kälter als der Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Stattdessen wird man mit dem falschen Eindruck zurückgelassen, dass es ungebremst immer wärmer wird. Die Organisation, die so dreist lügt und Fakten einfach unterschlägt, um die Klimaangst weiter zu schüren, ist eine Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digtales und Verkehr. [5] Brasilien baut zum Klimagipfel eine Autobahn durch den Regenwald bri. Umweltzerstörung für den Klimaschutz? Ist das nicht pervers? Um den rund 50.000 Delegierten des Klimagipfels COP30 im November 2025 die Reise vom Flughafen zum Tagungsort bequem zu machen, wird eine Autobahn durch den brasilianischen Regenwald gebaut – inklusive Radweg. Lukrative Pläne zum Bau der „Straße der Freiheit“ gab es zwar seit 2020, doch scheiterten sie bisher an Umweltschutzbedenken. Jetzt aber wird die vierspurige Autobahn nahe der Millionenstadt Belém im Bundesstaat Pará gebaut. Die ersten Bäume sind schon gefällt. „Alles ist zerstört worden“ sagt Claudio Verequete, der vom Verkauf der wertvollen Acai-Beeren dieser Bäume lebte. Umweltschützer sind alarmiert. „Wir verlieren dadurch eine ganze Region, in der wir Tiere auswildern können“, fürchtet die Tierärztin Silvia Sardinha, die verletzte Tiere aufpäppelt und dann wieder aussetzt. Vielleicht können alle Kritiker vereint dieses widersinnige Bauprojekt noch verhindern?[6] Klimakiller künstliche Intelligenz csh. Künstliche Intelligenz, KI, hat mit ChatGPT nun „Jedermann“ erreicht. Bilder, Filme oder Software kann damit nun jeder künstlich generieren. Florian Zandt veröffentlicht am 22. Februar 2023: „Seit dem kometenhaften Aufstieg von ChatGPT und Co. versuchen sich täglich Millionen reguläre Nutzer selbst an der KI-gestützten Erstellung von Texten und Grafiken.“ „Momentan sind diese Anwendungen wie Spielzeuge, die zu einem erhöhten CO₂-Ausstoß ohne allzu großen Mehrwert beitragen“, erklärt Jeremiah Milbauer. Ein einmaliges, vollständiges GPT-3-Training erzeuge eine CO₂-Belastung von 552 Tonnen. Im Vergleich dazu, betrugen die Durchschnittsemissionen aller 2022 in Deutschland angemeldeten Pkw bei 10.000 Kilometer Fahrleistung pro Jahr und Fahrzeug etwa 1,1 Tonnen. Geht es gar nicht um Klimaschutz durch CO₂-Reduktion, wenn Fahrzeuge verteufelt und KI hochgejubelt werden? [7] Glyphosat in Gewässern überwiegend aus der Waschmaschine? csh. Da in deutschen Gewässern die gemessene Belastung durch Glyphosat nahezu konstant ist, kann die Landwirtschaft nicht die alleinige Quelle dieses Giftstoffs sein. Daher machten sich Chemiker auf die Suche nach Glyphosatquellen und wurden im kommunalen Abwasser fündig. Dr. Olaf Zinke schreibt in agrarheute: „Alle Inkubationsexperimente deuteten darauf hin, dass Glyphosat ein Transformationsprodukt von DTPMP in Belebtschlamm ist. Darüber hinaus beobachteten die Wissenschaftler eine deutliche Abhängigkeit der Glyphosatkonzentration von der DTPMP-Menge.“ Viele Flüssigwaschmittel enthalten das Phosphonat DTPMP, während Pulverwaschmittel meist HEDP enthält. Auch in Reinigungsmitteln wird DTPMP verwendet. Die Phosphonate dienen als Bleichstabilisatoren und verhindern den Zerfall des Bleichmittels beim Lagern. Laut Wikipedia gelangen in Deutschland ca. 4.500 Tonnen reines DTPMP jährlich in die Kläranlagen. Zufall oder Absicht?[8] Quellen: [5] https://de.wikipedia.org/wiki/Normalperiode | https://norberthaering.de/propaganda-zensur/dwd-referenzperiode/ [6] https://tinyurl.com/2dkcrn5o | https://www.bbc.com/news/articles/c9vy191rgn1o | https://tinyurl.com/ynbcox4m[7] https://tinyurl.com/2lcxhvxh [8] https://tinyurl.com/yvvld6xq | https://de.wikipedia.org/wiki/Diethylentriaminpentakis(methylenphosphons%C3%A4ure) [9] https://rumble.com/v6lmwi7-mellow-kat-confronts-aerosolinjector-pilot.html | https://tinyurl.com/ykszoqjp| https://mellowkat.substack.com/p/i-finally-confrontthe-pilots-who
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