27 Stimme Gegenstimme Nicht gläserne Bürger - gläserne Medien, Politiker, Finanzmogule brauchen wir! Weltgeschehen unter der Volkslupe S&G Klarheit durch intelligente Analytiker Weniggehörtes - vom Volk fürs Volk! frei und unentgeltlich Inspirierend S&G DIE VÖLKER HABEN EIN RECHT AUF STIMME UND GEGENSTIMME Medienmüde?Dann Informationen von ... www.KLAGEMAUER.TV Jeden Abend ab 19.45 Uhr nm. Zwei Umfragen – eine davon sogar vom ORF selbst veröffentlicht – von 2024 zeigen, dass der Großteil der österreichischen Bevölkerung die politische ORF-Berichterstattung für unausgewogen hält. Sogar nur 33% der Befragten glauben, dass öffentlich-rechtliche Medien wie der ORF unabhängig von den Interessen der politischen Parteien agieren. Ähnlich groß ist Drama erzeugende Wortkreationen cha. Der Physiker Dr. Bernhard Strehl spricht in seinem Vortrag Klima-Journalismus – ORF-Beitrag auf dem Prüfstand: Klimapropaganda in Österreich – Wir geben Kontra über den im ORF-Gesetz festgelegten Programmauftrag und vor allem, wie der ORF diese Vorgaben verfehlt. Laut Strehl zählt zum generellen Auftrag des ORF dieumfassendeInformation der Allgemeinheit. Bezüglich Sendungsgestaltung schreibt das ORF-Gesetz vor: ●Auf objektive Auswahl achten, kritische Stellungnahmen müssen vertreten sein, ebenso die Berücksichtigung der Vielfalt bei Kommentaren, Analysen, usw. ●Grundsätze der Objektivität beachten●Qualität bei der inhaltlichen Gestaltung ● Quellenangaben müssen vorhanden sein ●Der ORF muss umfassend, unabhängig, überparteilich sein und berichten●Sorgfältige Prüfung auf Wahrheit und Herkunft ●Sich an nachvollziehbare Tatsachen halten●Zur Bildung der Bevölkerung beitragen. Strehl weiter: „Also wenn der ORF das machen würde, dann hätten wir ein ganz tolles Medium in Österreich. Nur das tut er eben nicht!“[1] doa. Es ist vielfach erwiesen, dass mit Sprache ein bestimmtes Weltbild geprägt wirkt. Eine Veränderung der Sprache bewirkt daher auch eine geänderte Wahrnehmung der Umwelt. Dr. Bernhard Strehl greift in seinem Vortrag über Klimapropaganda genau dieses Prinzip auf und erläutert, wie die Menschen mit Wortneuschöpfungen bzw. mit bestimmten sogenannten „Narrativen“ manipuliert werden. Beim Thema Klima z.B. wurde in den 80er-Jahren der Begriff „Klimaerwärmung“ im öffentlichen Diskurs verankert. Nach einem Skandal in der Klimaforschung, dem „Climategate“, sprach man nur mehr von Klimawandel. Nach der Coronakrise wurden die Wortkreationen von Klimaerhitzung über Klimahölle bis hin zu Globales Kochengesteigert. Zur Durchsetzung dieser Wortneuschöpfungen erstreckt sich ein Netzwerk namens Klimajournalismus im deutschsprachigen Raum. Es bringt Klimawissenin die Redaktionen, das heißt, es gibt Journalisten und Medienleuten das Vokabular für ihre Berichterstattung vor. So muss dann statt dem „harmlosen“ Klimawandel das Wort Klimakrise verwendet werden, damit die Beiträge möglichst dramatisch wirken. [4] Klimasendung veranschaulicht Propaganda! cha. Laut Bernhard Strehl werden Menschen durch Propaganda so beeinflusst, dass sie eher dem zustimmen, was Mächtige (z.B. Regierungen) wünschen. Das geht über Emotionen, die kritisches Denken blockieren. Er sieht die Gefahr darin, dass Emotionen direkt ins Unterbewusstsein gehen und das Bewusstsein sie nicht „abschalten“ kann. Experimente zeigen, dass man Leute derart beeinflussen kann, dass sie sehr schnell gegen ihre eigene Überzeugung handeln. Propaganda funktioniert im Zusammenspiel mit Zensur. Ist diese „Vorprogrammierung“ in die nm. In Österreich gewann am 29.9.2024 die FPÖ mit Parteichef Herbert Kickl die Nationalratswahlen. Entgegen den Usancen erteilte aber Bundespräsident Van der Bellen nach mehrwöchigem Taktieren der zweitstärksten Partei ÖVP den Regierungsbildungsauftrag, um Kickl als Bundeskanzler zu verhindern. Daraufhin gab es sogenannte, unbeliebte „Ampel“-Koalitionsverhandlungen, die am 3.1.2025 platzten. Alle relevanten TV-Sender (ORF, ServusTV und Ö24) berichteten mehrere Stunden über diese „Politbombe“ und zeigten hierzu auch Bürgerstimmen. Bei ServusTV und Ö24 äußerte ein Teil der gezeigten Personen (auch wenn sie FPÖGegner waren), dass es ungerecht war, Kickl zu übergehen und dass man diesen gleich hätte „machen lassen sollen“. Ungefähr die gleiche Anzahl äußerte Ablehnung für eine Regierungsbeteiligung der FPÖ. Der als „links“ geltende ORF präsentierte jedoch wie immer nur Menschen mit der Meinung, man müsse die FPÖ unbedingt verhindern und wie schlimm ein Kanzler Kickl wäre. [3] Einseitige Bürgerstimmen INTRO In Österreich zeigen zwei Umfragen von 2024, dass der Großteil der österreichischen Bevölkerung öffentlich-rechtlichen Medien wie dem ORF nicht mehr trauen, insbesondere beim Thema Politik und Klimawandel. In den Artikeln dieser Ausgabe finden Sie Beispiele dafür, wie sich der ORF dieses Misstrauen „erarbeitet“ hat. Anhand einer manipulativen Klimasendung und eines einseitigen ORF-typischen politischen Beitrages werden nicht nur anschaulich verschiedenste Manipulationsinstrumente dargelegt. Darüber hinaus informieren wir Sie über das Instrument der Publikumsbeschwerde, mit dem auf den ORF korrigierend eingewirkt werden kann. Quellen: [1+4] www.kla.tv/31462[1] https://www.jusline.at/gesetz/orf-g/paragraf/4 [2] https://wien.orf.at/stories/3245424 | https://www.heute.at/s/umfrage-knaller-orf-ist-fuermehrheit-nicht-neutral-120029806 [3] https://www.youtube.com/watch?v=_QJzCgrLHc4 [4] https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/climategate-alles-ueber-den-skandal-in-derklimaforschung-a-688175.html | https://www.klimajournalismus.at | https://klimajournalismus.de Mehrheit erkennt ORF-Manipulation „Wer sich nicht vom Fernsehen manipulieren lässt, ist nicht zu manipulieren.“ Manfred Hinrich (1926–2015) Dr. phil., Journalist, Schriftsteller Der eigentliche Auftrag des ORF Fortsetzung Seite 2 die Skepsis beim Thema Klimawandel. Die Analysen belegen also deutlich, dass immer mehr Menschen genau die Tendenzen erkennen, die wir mit unseren Artikeln beweisen. [2] 15. März 2025 ~ Ausgabe 12/2025 ~ Manipulation durch den ORF Die Redaktion (nm./cha.)
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