107 Stimme Gegenstimme Nicht gläserne Bürger - gläserne Medien, Politiker, Finanzmogule brauchen wir! Weltgeschehen unter der Volkslupe S&G Klarheit durch intelligente Analytiker Weniggehörtes - vom Volk fürs Volk! frei und unentgeltlich Inspirierend S&G DIE VÖLKER HABEN EIN RECHT AUF STIMME UND GEGENSTIMME Medienmüde?Dann Informationen von ... www.KLAGEMAUER.TV Jeden Abend ab 19.45 Uhr Bargeldobergrenze kommt Bargeldverbot gleich ncm. Beim Visa-Investorentag im Juni 2017 soll Visa-CEO Al Kelly verlautbart haben: „Wir konzentrieren uns darauf, Bargeld aus dem Geschäft zu drängen.“ Zahlen aus den USA belegen, dass 2018 allein durch Kreditkartenzahlungen Kosten in Höhe von 90 Milliarden USDollar entstanden. Diese Gewinne der Zahlungsdienstleister zahlten großteils die Kunden. Anhand der drastischen Entwicklungen in Griechenland lassen sich die Konsequenzen der Bargeldabschaffung erahnen. Dort werden die Bürger mit Steuerstrafen belegt, wenn sie zu wenig bargeldlos bezahlen. Gleichzeitig werden die Geschäfte quasi gezwungen, Verträge mit Unternehmen wie VISA abzuschließen. Auch muss zuhause aufbewahrtes Bargeld den Behörden angezeigt werden. Wenn dessen Herkunft nicht nachweisbar ist, wird es beschlagnahmt. [1] Staatliche Bargeldverdrängung cha. Der Staat greift immer stärker in der Form ein, dass er Bargeld ablehnt. Stützle bezieht sich dabei auf Deutschland und führt aus, dass Schwimm- und Freibäder, Parkhäuser, Parkplätze und sogar Bürgerbüros, etc. kein Bargeld mehr annehmen. In Düsseldorf beispielsweise wurden alle Bürgerbüros außer einem bargeldlos gemacht. Ähnliches vollzieht sich im Rest Europas. Damit wird der Bürger immer mehr in dieses System des bargeldlosen Zahlens hineingedrängt und kann gar nicht mehr ausweichen. Laut Stützle brauche es daher einen „Bargeldannahmezwang beim Staat“. [4] INTRO Der Unternehmer und Autor Hansjörg Stützle erkannte schon vor 25 Jahren, dass es Gegner für ein freies Zahlungssystem gibt. Seitdem beschäftigt er sich mit Erhalt und Abschaffung des Bargelds. Damals gab es noch keine erkennbaren Maßnahmen zur Bargeldabschaffung. Aber in der Finanzkrise 2007–2009 wurden mit realen Bargeldverboten Schritte zur Verdrängung des Bargeldes gesetzt. Wie diese Bargeldverbote getarnt werden und welche anderen Maßnahmen aktuell weltweit das Bargeld bedrohen, wird in den folgenden Artikeln erläutert. Außerdem wird über die von Stützle initiierte Petition zum Bargelderhalt (bargeldverbot.info/petition/) informiert. Die Redaktion (ncm.) Machtstreben führt zur Bargeldabschaffung cha. Wie in der Sendung www.kla.tv/15288 dargelegt, zählt die US-Regierung zu den starken Kräften, die die Bargeldabschaffung weltweit vorantreiben. Dies tut sie u.a. mit der US-Behörde für Entwicklungshilfe USAID, die 2012 die „Better than Cash Alliance“ gründete. Dadurch, dass der globale bargeldlose Zahlungsverkehr von US-amerikanischen Firmen beherrscht wird, kann die US-Regierung die finanziellen Transaktionen einzelner Länder, Banken, Firmen und auch einzelner Personen überwachen und sie vom bargeldlosen Zahlungsverkehr ausschließen, wenn diese nicht in ihrem Sinn handeln. Diese Art der finanziellen Kontrolle stellt einen gewaltigen Machtfaktor dar. Durch das Zurückdrängen des Bargelds wächst somit automatisch die Macht der USA. [2] Quellen: [1–2] https://www.pressetext.com/news/na-20170714014.html | www.kla.tv/15288[3–9, 11, 12] https://hoch2.tv/sendung/unternehmensberaterstuetzle-bargeld-gefaehrdet-das-businessmodell-der-finanzindustrie Bewusste Bargeldverdrängung ncm. Bargeld gefährdet das Geschäftsmodell von Banken, beispielsweise im Falle von „Bankenruns“. Da das Geldsystem auf Vertrauen beruht, sind Finanzbosse im Dauerstress, das Vertrauen der Kunden auf hohem Level zu halten. Wenn dieses unter eine bestimmte Schwelle fällt, bekommen die Menschen Angst. Sie wollen das Geld durch Abhebung in ihren Einflussbereich bringen. Tun das viele Menschen, spricht man von einem Bankenrun. Diese Situation führt zu einer großen Krise, denn die Banken „arbeiten“ mit dem Geld der Einzahler. [5] Banken als Bargeldgegner? Haken an gesicherter Bargeldbereitstellung doa. Laut Stefan Hardt, Leiter des Zentralbereiches Bargeld bei der Bundesbank Deutschland, ist Bargeld sicher: „Solange die Menschen mit Bargeld zahlen möchten, werde dieses Bargeld bereitgestellt.“ Doch eben nur solange Nachfrage herrscht, wird Bargeld garantiert. Da aber „Nachfrage“ gleichbedeutend mit Barzahlungsquote ist, bestimmt der Bürger mit seinem Bezahlungsverhalten über den Erhalt des Bargelds. Fatalerweise lehnt aber die Wirtschaft vermehrt Bargeld ab (u.a. durch finanzielle Anreize von „außen“), weshalb europaweit immer mehr Geschäfte nur mehr digitale Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Damit wird den Menschen die Entscheidungsfreiheit genommen und das Bargeld hat dauerhaft keine Überlebenschance. [6] ncm. Mit dem Euphemismus „Bargeld-Obergrenze“ getarnt sind Bargeldverbote ab einer Grenze bereits in 18 Ländern Europas Realität. Griechenland ist das Land mit der geringsten Bargeld-Obergrenze von nur noch 500 Euro. Dort darf eine Hotelrechnung von € 501.– nicht mehr bar bezahlt werden, weil es gesetzlich verboten und unter Strafe gestellt ist. Der Staat unternahm bereits zwei Versuche, die Obergrenze von Bargeld auf 200 Euro zu reduzieren. Beide scheiterten, weil der 500-Euro-Schein noch das gesetzliche Zahlungsmittel ist. Ab 2027 soll europaweit eine Bargeld-Obergrenze von 10.000 Euro gelten. Darunter darf die Bargeld-Obergrenze aber jederzeit liegen. [3] Fortsetzung Seite 2 Barzahlungsquote gleich Nachfrage ~ Ausgabe 52/2025 ~ Der notwendige Erhalt des Bargelds 20. Dezember 2025 cha. Die Nachfrage wird an der Barzahlungsquote gemessen. Unter einer Quote von 10–15 % beginnt die Bargeld-Infrastruktur viel zu teuer zu werden und es greift das sogenannte „Verhältnismäßigkeitsprinzip“: Ist
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